Aktuelles

Die Vorfastenzeit

Sie umfaßt die Sonntage Septuagesima, Sexagesima und Quinquagesima. Diese Na­men bezeichnen nicht die genauen Abstände bis zum Osterfest, sondern deuten auf die rund berechnete 70tägige, 60tägige, 50tägige Vorbereitungszeit auf Ostern.
Der Name Septuagesima weckt die Erinnerung an die 70 Jahre der Gefangenschaft, welche die Juden zur Strafe für ihre Untreue fern von Jerusalem, zu Babylon, ver­bringen mußten, bevor sie wieder ins Gelobte Land zurückkehren durften. So mahnt uns diese Zeit an unsre eigene Pilgerschaft aus der Fremde, aus der gottfernen Welt (Babylon), zum wahren Vaterland (Jerusalem). Diese Pilgerschaft ist für uns ein be­ständiger Kampf gegen die Feinde unsres Heiles. Für den göttlichen Heiland bedeute­te das öffentliche Wirken Mühsal und Leiden und schließlich den Tod; so muß sich auch unser Leben, soll es dem seinen nachgebildet werden, auf Kämpfe, selbst auf ein geistiges Sterben gefaßt machen; erst dann wird es mit dem Heiland zum endli­chen Triumph gelangen.
(aus: Das vollständige Römische Meßbuch lateinisch und deutsch mit allgemeinen und besonderen Ausführungen im Anschluß an das Meßbuch von Anselm Schott OSB herausgegeben von Benediktinern der Erzabtei Beuron. Freiburg (Herder) 1961)

In der Fastenzeit

findet die Werktagsmesse am Mittwochabend  in der Kapuzinerkirche im Liborianum statt, nicht im Dom!

Von der diesjährigen Roratemesse

gibt es einige vorzügliche Fotos, die Simon Lepich aufgenommen hat. Schauen Sie auf der Seite “Fotos”.

Gute Vorsätze für das Neue Jahr?

Sind Sie nicht auch überzeugt, daß der “alte Ritus” in seine Heiligkeit und Schönheit ein Abbild der himmlischen Herrlichkeit ist? Und damit ist er ein echtes Geschenk, das sich weiterzugeben lohnt. Wie wär es also, wenn jeder diese Überzeugung einer Freundin oder einem Freund vermitteln würde und sie oder ihn mitnähme zur Feier der Heiligen Messe in der außerordentlichen Form des römischen Ritus? Der Vorsatz könnte lauten: Ich will wenigstens einen Gläubigen gewinnen! Versuchen wir’s!

Beichtgelegenheit

Sie haben es sicherlich bereits gemerkt: Beichtgelegenheit ist an jedem Sonntag vor und nach der Messfeier in der Kapuzinerkirche. Da unsere Priester meist eine mehr oder weniger lange Anfahrt haben und der kroatische Gottesdienst sich manchmal etwas länger hinzieht, ist das nicht immer ab 10.30 Uhr möglich. Bitte melden Sie sich in der Sakristei auf jeden Fall vor der Hl. Messe.

Gaukirche

Die Renovierung der Gaukirche zieht sich weiter in die Länge. Nach dem neuesten Planungsstand wird die Kirche auch zum Advent nicht zur Verfügung stehen.

Ohne Kommentar

Radio Vatikan 24. 8. 2017
Papst: Die Liturgiereform des Konzils ist unumkehrbar
Die liturgische Reform des Zweiten Vatikanischen Konzils ist unumkehrbar,das könne er mit Lehrautorität sagen: Papst Franziskus sprach an diesem Donnerstag über Liturgie, Anlass war die Italienische „Woche der Liturgie“. In seiner Ansprache ging der Papst auf die Bedeutung des Zweiten Vatikanischen Konzils und auf die Liturgiereform ein. Die Richtung des Konzils sei es gewesen, im Respekt für die „gesunde Tradition“ einen legitimen Weg aufzuzeigen. Unter Applaus sagte er: „Wir können mit Sicherheit und Lehrautorität sagen, dass die liturgische Reform unumkehrbar ist“. (rv)
Radio Vatikan 27. 8. 2017
Franziskus: „Kirche muss immer reformiert werden“
Jeder Christ kann dazu beitragen, die Kirche zu befestigen und sie positiv zu verändern. Daran hat der Papst an diesem Sonntag erinnert. „Kirche muss immer reformiert und repariert werden“, unterstrich Franziskus ausgehend von der Berufung des Simon Petrus als Apostelfürst, von der das Matthäusevangelium erzählt (Mt 16, 13-20). „Auch heute will Jesus mit uns weiter seine Kirche aufbauen, dieses Haus mit soliden Fundamenten aber auch vielen Rissen, das stets repariert werden muss“, formulierte Franziskus beim Angelus-Gebet. (rv)

Messfeiern im Hohen Dom und in der Gaukirche

Ab dem 1. Juni 2016 findet die Feier der Heiligen Messe in der außerordentlichen Form des römischen Ritus am Mittwoch nicht mehr in der Krypta statt, sondern am wunderschönen Altar im Pfarrwinkel, dem südlichen Querschiff des Hohen Domes.

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Ab dem 7. August wird die Gaukirche renoviert. Für die Zeit des Bau können wir die Sonntagsmesse in der Kapuzinerkirche im Liborianum feiern; Adresse: An den Kapuzinern 5-7. – Hören wir nicht auf dafür zu beten, daß wir in Paderborn stets die Hl. Messe  in einem würdigen Rahmen feiern dürfen.

Für die Gläubigen, die von auswärts kommen: Im Bild die Einfahrt von der Heiersstraße, im Hintergrund die Kapuzinerkirche. Wer mit dem Auto kommt: Begrenzte Parkmöglichkeit auf dem Hof, ansonsten auf dem nahe gelegenen Maspernplatz (5 Minuten Fußweg). Den Parkplatz des Liborianum erreicht man über das Tor am Ende der Mauer vor der Einmündung in die Straße “Am Stadelhof”.

 

Proprium de tempore – Texte zur Sonntagsmesse

Ab sofort liegen an den Eingängen zur Gaukirche neben den bekannten Büchlein “ordo missae”  und dem “Gotteslob” Faltblätter aus, auf denen die veränderlichen Texte der Hl. Messe, jeweils für den entsprechenden Sonntag, ausgedruckt sind. Bitte nutzen Sie diese Gelegenheit, noch tiefer in das Verständnis der Hl. Messe in der außerordentlichen Form des römischen Ritus einzudringen. Die gleichbleibenden Teile finden Sie in “ordo missae”, die Noten dazu ebenfalls.Übringens:  Wenn der Liedanzeiger 001 anzeigt, so wird damit auf das Credo 1 im Notenteil dieses Buches hingewiesen.

 Spenden zur Förderung der Messfeiern im ao. Ritus

Zu Beginn dieses Jahres hat sich ein Förderverein “Judica me” konstituiert, der nun vom Finanzamt Paderborn als förderwürdig anerkannt ist. Der Zweck des Vereins, laut Satzung, ist die “Förderung der Religion”. Was hier den Vorgaben des Finanzamtes entsprechen muß, heißt dann im Klartext: “Der Satzungszweck wird insbesondere verwirklicht durch die Übernahme von Kosten für die Ausgestaltung der Messe in der außerordentlichen Form des römischen Ritus in Paderborn und für Veranstaltungen, die im Zusammenhang mit diesem Ritus stehen.”
Neben der Verwaltung der Kollektengelder können nun auch Spenden entgegengenommen und Spendenbescheinigungen ausgestellt werden. Wenn Sie diese Möglichkeit nutzen wollen, geben Sie bei den Überweisungen Ihr genaue Adresse an – eine Spendenquittung geht Ihnen umgehend per Post zu! Die Bankverbindung bei der Bank für Kirche und Caritas: DE98 472 603 0700 237 81 700, BIC: GENODEM1BKC