Ausflug nach Haus Assen am 1. Mai 2019

Für alle, die diesmal nicht dabei sein konnten, hier ein kurzer Bericht über den gelungenen Ausflug nach Haus Assen.

Gruppenbild

Der erste Mai ist im neuen Kalender als Fest des heiligen Josef ausgewiesen. Mit diesem Tag beginnt aber auch der Monat, der in besonderer Weise der allerseligsten Jungfrau und Gottesmutter Maria geweiht ist, der „Maienkönigin“, wie sie im bekannten Lied besungen wird. In diesem Jahr fiel der Tag auf einen Mittwoch, ein Tag, der seit der regelmäßigen Praktizierung der außerordentlichen Form des römischen Ritus in Paderborn durch ein Messfeier in eben diesem Ritus für viele ein besonderes Gewicht erhält.

Pastor Zwingmann nebst Kardinal von GallenDer Vorschlag kam von H.H. Pastor Thomas Zwingmann: „Könnte man nicht die Gelegenheit nutzen und an diesem Tag etwas gemeinsam unternehmen, einen Ausflug oder etwas Ähnliches veranstalten?“ – Nach einigem Überlegen ließ sich dann eine Idee verwirklichen, die schon bei einem Besuch vor etwa einem Jahr (s. Berichte und Texte) entstanden war. Das Ziel war Haus Assen, das romantische Wasserschloß in Lippetal. Das Haus, das mit den Namen von Ketteler und von Galen verbunden ist – zwei Namen , die auch in der katholischen Kirche nicht ohne Bedeutung sind – wird heute von den Patres der SJM (Diener Jesu und Mariens) genutzt. 1997 hatte das damalige Oberhaupt der Familie von Galen der Ordensgemeinschaft das Anwesen geschenkt. Bei unserem letzten Besuch waren wir herzlich zu einem weiteren Besuch eingeladen worden. So waren wir denn nach unseren Anfragen herzlich willkommen – nur hatte die Küche an diesem Tag geschlossen!

KüchenteamDas konnte uns aber nicht abhalten. Kurze Berechnungen nach der Auswertung der Anmeldelisten ließen die Organisatoren am Vortag zum Einkaufskorb greifen, sodann den Küchenherd anwerfen und ein Hühnerragout vorbereiten. Und ein befreundeter Bäcker sagte für den Feiertag zu, Bienenstich und Butterkuchen für uns frisch zu backen.Ein Vortrupp belegte dann am Tag selbst ab 11 Uhr die Küche in Haus Assen, bevor dann bald nach 12 Uhr die erste Gruppe im Schloß ankam. Nach der Begrüßung vom Hausoberen Pater Roland Schindele, einem kurzen Gebet in der Schloßkapelle und einer ersten Ortsbesichtigung ging es dann gemeinsam mit den Patres und den Novizen des Hauses zu Tisch. Neben den Pastoren Zwingmann und Scholz war auch Pfarrer Ulrich Liehr aus Lippetal Oestinghausen dabei.

Die Tafelrunde

Offensichtlich hatten die Köche keine schlechte Arbeit geleistet. Die Tischgespräche waren äußerst anregend und vielseitig, auch gaben sie Gelegenheit zu näherem Kennenlernen.

Maikäfer

Um 14 Uhr kamen dann die ersten Teilnehmer der zweiten Gruppe an. Besonders lebhaft wurde es, als die Kinder nach einem ersten Kennenlernen die Möglichkeiten zum Spielen und Herumtollen entdeckten. Große Bewunderung fand ein Maikäfer, den der kleine David entdeckt hatte.

Führung

Für die Erwachsenen gab es dann eine Führung durch das Schloß, Erklärungen zum Wappen und zur Person Clemens August Kardinals von Galen, der mit dem Haus eng verbunden und nach dem das Kolleg der SJM benannt worden war. Einen breiten Raum nahmen die Gespräche ein, auch die Möglichkeit eines Sommerfestes wurde erwogen, nachdem es im letzten Jahr aus Mangel an Beteiligung nicht dazu gekommen war. Die doch recht ansehnliche Zahl der „Ausflügler“ hier in Haus Assen stimmte alle zuversichtlich und als Termin wurde der Dreifaltigkeitssonntag (erster Sonntag nach Pfingsten) festgehalten.


Am Wassergraben

Komplettiert wurde die Besucherzahl dann zum Nachmittagskaffee durch zwei Autos mit Gläubigen aus Kassel. Auch Vikar Benedikt Kickum aus Neheim mit seiner Mutter, beide allen noch bestens bekannt durch die Messfeiern in der Gaukirche und dem Mittwochsgespräch, fanden sich noch ein.

Maiandacht

Zum Abschluß des Nachmittags feierte dann Pastor Zwingmann vor ausgesetztem Allerheiligsten in der Schloßkapelle eine Maiandacht mit Gebeten zum Hl. Josef. Die Novizen des Hauses trugen mit mehrstimmigen Gesängen dazu bei. Mit dem sakramentalen Segen endeten dann die Stunden in Haus Assen; es ging zurück nach Paderborn, wo wir pünktlich um 18.30 Uhr die Hl. Messe feiern konnten.